Intra-Viewing. Die Kunst, Gespräche im Inbetween zu führen.

Ein Design-Studio

Doris Ingrisch und Adelheid Mers, mit Maria Gstättner

 

How do you work? Versuche zu Aisthesis und Performativität

 

Auf sieben Monate angelegt, hat dieses Pilotprojekt sich in sechs Phasen als Design Studio entfaltet. Die intendierte Funktion des Design Studios war die Ausarbeitung des Intra-View Prozesses. Dieser Prozess ergab sich organisch aus Begegnungen mit Künstler_innen, in denen deren künstlerisches Epistem im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand.

 

Das Design Studio war hauptsächlich als Prozess und teilweise als Ort konzipiert, durch den und in dem multiple Techniken der Gesprächsführung experimentell eingebracht und untersucht wurden.

 

Zum Pilotprojekt wurden vier Teilnehmer_innen zu gemeinsamen Gesprächen eingeladen, zwei aus dem Bereich der Musik, und zwei aus dem Theaterwesen.  Mit jeder Teilnehmer_in wurden die Sequenzen 1. - 4. durchgeführt, gefolgt von Auswertung und Präsentation.

 

Die Teilnehmer_innen waren Gabri Einsiedl, Maria Gstättner, Stefan Heckel und Doris Uhlich.

 

Dabei partizipierte Maria Gstättner in einer doppelten Funktion. Zum ersten war sie Gesprächsteilnehmerin. Zum zweiten nahm sie an der Auswertung teil, indem sie in Reaktion zu jeder Phase eine Komposition erstellte. 

  

1. Creating the Setting:  Gemeinsam mit der Teilnehmer_in wurde eine spezifische Laborsituation erarbeitet.

 

2. Intra-View:  Freies Gespräch wird durch Bewegung, Demonstration, Zeichnung und Improvisationstechniken ergänzt.

 

3. Re-View:  Alle Teilnehmer_innen werden gebeten, im Medium der eigenen Spezialisierung, eine Reaktion zu erarbeiten.

 

4. Articulation:  In dieser Phase werden Reaktionen/ Responses einander vorgestellt.

 

5. Assessment:  Die Forscher_innen  begutachteten die gesamte Dokumentation, verglichen Erfahrungen, werteten das Gelernte aus und begannen, es zum erweiterten Projekt zu generalisieren.

 

6. Sharing out: Publikation und Präsentation der erstellten Materialien in dafür angemessenen Plattformen.

 

 

 

 

 

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