Medium, materiality and individuality, culture as background, connection between Western and Eastern Culture

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(time is ongoing...)

„point in time – 時点、今を確認する" – we substantiate this moment, time is not linear and a continual dot...,

- introduction

 




- Einleitung:

 

 

Für das Projekt POINT IN TIME 2013 時点、今を確認する– „we substantiate this moment, time is not linear and continual dot ...“ habe ich Berliner KünstlerInnen im berlinerpool – Plattform und Netzwerk der zeitgenössischen Künste für Künstler und Kuratoren und deren Umgebung – recherchiert, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Thema „Zeit und Raum“ sowie mit den Unterthemen IDEA-Prefigurationperformative-open system und Untitled-semiotics as personal code beschäftigen. Bei der Vorstellung fanden nicht nur eine virtuelle Präsentation sowie ein Artist Talk (Vortrag), sondern auch die Repräsentation der Werke statt; Werke von zwei bis drei Künstlern wurden im Studio im Aqua Carré Berlin und im berlinerpool in Berlin jeweils zu einem Unterthema zusammengefasst, um die weitreichenden Bedeutungen, Kräfte und Kreationen ihrer Werke zu vertiefen und freizusetzen.

 

Parallel dazu frage ich nach der Bedeutung der zeitgenössischen Kunst und Kultur in der heutigen globalen Gesellschaft sowie der Materialität, Ästhetik und Kultur als Background der Künstler und ihrer Identitäten.

Es geht darum, mit verschiedenen Medien und Techniken das Phänomen Zeit darzustellen: von Malerei über physikalische Arbeiten bis hin zu Performances.

 

Wichtig für das Potenzial des Projekts war die Arbeitsmethode „Work in Progress“, das Entwickeln der Repräsentations-Szenografie sowie die Betrachtung der unterschiedlichen Herangehensweisen und des individuellen Umgangs der Künstler mit dem Thema „Zeit und Raum“, das als Leitmotiv diente. Gleichzeitig untersuchte ich den jeweiligen kulturellen Hintergrund der Künstler, um die verschiedenen Aspekte ihrer Denkweisen (abstraktes Denken) zu ‚Sein und Zeit’, d.h. die Metaphysik in den Arbeiten der Künstler zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

 


 

The criterion of the art-mediation in this project:

- Do not position Art as an ideal model, but rather to mention Art as "debatte" of humanities and its art theories in Humanities and Arts for the profound knowledge. 

- To discussed about Art as practical notion and its quality of each art from different perspectives such as gender study and/or culture study, and so on.

In analoger Weise entsteht uns der Gedanke der Zeit, wenn wir die Vorgänge und Veränderungen, die sich vor uns abspielen, nicht nach ihrem Sonderinhalt betrachten, sondern lediglich das Moment des „Nacheinander“ an ihnen herausheben; die Zeit ist das Phantasma der Bewegung, sofern wir uns in dieser eines „Früher“ oder „Später“ oder einer bestimmten Reihenfolge bewußt werden. So sind denn auch ihre Teile – wie die Stunde, der Tag oder das Jahr – nichts objektiv Vorhandenes, sondern nur die abgekürzten Zeichne für Vergleiche und Rechnungen, die wir in unserem Geiste anstellen: ihr ganzer Gehalt liegt begründet in einem Akte der Zählung, der nichts anderes als seine reine Tätigkeit des Bewußtseins, ein „actus animi“ ist. In dieser Erkenntnis liegt zugleich die Lösung für alle metaphysischen Schwierigkeiten, die man in den Begriffen des Raumes und der Zeit von jeher gefunden hat. Die unendliche Teilbarkeit, wie die unendliche Erstreckung beider birgt jetzt keinen inneren Widerspruch mehr; ist es doch Urteil über die Dinge gegründet ist. Jegliche Teilung und Zusammensetzung ist ein Werk des Intellekts. Die einzelnen Zeit- und Raumabschnitte haben keine andere Existenz als diejenige, die sie in unserer Betrachtung besitzen2).

Und so sehr jedes gegebene Ganze des Raumes und der Zeit notwendig begrenzt sein muß, so ist doch dem Verfahren, kraft dessen wir willkürlich immer neue Teile unterscheiden und setzen können, keine Schranke gesetzt.

(„Zeit und Raum“, Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit, Ernst Cassirer, Berlin: Verlag Bruno Cassirer, 1922, pp. 63-64)

 

2) A. a. O., § 3–12. – Vgl. Bes. „Examinatio et emendatio Mathematicae Hodiernae“, Dial. 11, p. 39: Divisio est opus intellectus, intellectu facimus partes … l dem ergo est partesfacere, quod partes considerare.“

                                   

Figuration (Soziologie)

Figuration (Musik)

Neue Figuration

Research subject: Aesthetic attention and Paradoxy in its creativity.